Definitionen Seite 2

Elektronegativität:
In Verbindungen wie Molekülen sind die einzelnen Atome durch Atombindungen verknüpft. Die einzelnen Atome beanspruchen die Elektronen, die an der Bindung beteiligt sind, jeweils für sich.
Jetzt besitzen die verschiedenen Atome hierfür verschiedene Kräfte, mit dem Ergebnis, dass stärkere Atome die Bindungselektronen zu sich ziehen und vom schwächeren Partneratom "wegziehen".
Die Elektronegativität wird in Zahlenwerten dargestellt und steigt mit der "Zugkraft" der Atome.
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Reduktion:
Eine chemische Reaktion, bei der das betrachtete Teilchen (Atom, Molekül oder Ion) Elektronen von einem anderen Teilchen aufnimmt. Dieser Reaktionspartner wird dabei oxidiert und, für viele verwirrend, als "Reduktor" oder "Reduktionsmittel" bezeichnet.
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Atom:
Kleinstes, ungeladenes Teilchen, welches chemisch nicht teilbar ist. Es besteht aus einem Kern, der aus positiv geladenen "Protonen" und neutralen "Neutronen" zusammengesetzt ist, sowie einer Hülle im Abstand um den Kern. In dieser befinden sich genausoviel negativ geladene "Elektronen", wie Protonen im Kern sind.
Da im Kern genauso viel positive Ladungen vorliegen wie negative in der Hülle, ist das Atom nach außen elektrisch neutral.
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Ion:
Ionen sind geladene Teilchen.
Stimmen bei einem Atom die Protonenzahl des Kerns und die Elektronenzahl der Atomhülle nicht überein, dann tritt diese Differenz nach außen als Ladung auf.
Wie einzelne Atome können auch Moleküle als Ionen vorliegen.
Man unterscheidet also Atomionen und Molekülionen.
Positiv geladene Ionen bezeichnet man als Kationen, negative als Anionen.
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